Wenn das Tattoo wieder weg soll

Aus den Medien und aus dem Bekanntenkreis kennen wir alle unzählige Beispiele, wo das Tattoo plötzlich nicht mehr passend ist. Am Häufigsten wird ein Tattoo wohl dann entfernt, wenn es sich dabei um den Namen eines Ex-Partners handelt oder wenn das Tattoo in jugendlichem Leichtsinn entstanden ist.

Heut gibt es glücklicherweise die Möglichkeit, ungeliebte Tattoos mit dem Laser zu entfernen. Allerdings ist die kostspielige und unangenehme Prozedur nicht immer von Erfolg gekrönt. Ob eine Laserentfernung gelingt, hängt auch von der verwendeten Farbe des Tattoos ab.

Wer sich einmal für ein Tattoo entscheidet denkt, dass es für immer und ewig den eigenen Körper schmücken soll. Doch oft verändert sich der Geschmack im Laufe der Jahre und dann sollte das Tattoo am besten wieder ganz schnell weg. Doch das ist zwar möglich, aber manchmal alles andere als einfach. Auch bringt die Behandlung erhebliche Risiken für die Gesundheit mit.

Wurden früher in der Tatooentfernung die Tattoos vor allem abgeschliffen, bis sie nicht mehr sichtbar waren, so wird diese Methode heute kaum mehr angewendet. Denn dadurch entsteht gezwungenermaßen eine Wunde, die sich leicht entzünden kann. Außerdem kann das Gewebe später zu Narben führen.

Bei einem anderen Verfahren wird Milchsäure unter die Haut gespritzt, damit die Farbpigmente abgestoßen werden. Auch diese Methode ist bedenklich.

Wer sich das Hautgewebe mit dem Tattoo von einem Chirurgen Ausschneiden lässt, hat das Risiko, dass sich die Haut infiziert und Narben bildet. Zudem eignet sich diese Methode ohnehin nicht für große Tattoos oder empfindliche Stellen, an denen man nur ein dünnes Gewebe hat, wie beispielsweise an Beinen und Armen.

Aus den obengenannten Gründen hat sich die Tattooentfernung mit dem Laser durchgesetzt. Aber auch dieses Verfahren birgt Gefahren. Durch den Laserstrahl werden die Farbpigmente in der Haut in winzige Partikel zertrümmert, wodurch sie die Farbe verlieren. Ein Teil dieser Partikel wird über das Lymphsystem und letztendlich über Darm und Nieren ausgeschieden. Ein anderer Teil bleibt allerdings im Körper zurück, was die Bildung von Krebszellen forcieren kann.

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